Geschichte und Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Madonna della Neve
- Auditorium Horszowski
- Kapelle des Heiligen Augustin und des Heiligen Bonifatius
- Kapelle der Heiligen Elisabeth
- Der „Palazzo Scarampi“
- Der Glockenturm
- Kapelle der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria oder auch der Madonna der Sieben Wege
- Die Kapelle des Heiligen Sebastian
- Die Kapelle des Heiligen Joseph
- Die Kapelle der Heiligen Anna
- Die Kapelle des Heiligen Martin
- Die Kapelle der Madonna Assunta della Bussia
- Die Feldkapelle des Heiligen Stefan von Perno
- Die Kirche der Madonna Assunta di Castelletto
Funde aus der Jungsteinzeit und aus der Römerzeit belegen, dass die Ursprünge von Monforte bis weit in die Antike zurückreichen. Den Namen verdankt das Dorf der ummauerten Burg, welche im Frühmittelalter auf dem Hügelrücken steht. Laut den Historikern Glabro und Landolfo Seniore wird diese Festung 1028 auf Befehl des Erzbischofs von Mailand Ariberto d'Intimiano von bewaffneten Truppen zerstört, um die vermeintliche Irrlehre der Katharer – welche in dieser Gegend auch unter den Lehnsherren viele Anhänger hat – zu ersticken. Die Einwohner von Mons Fortis werden als Gefangene nach Mailand gebracht – wo sie die Wahl zwischen Abschwörung und Scheiterhaufen haben. Die Mehrzahl von ihnen, den eigenen Prinzipien treu, wirft sich in die Flammen. Der Name Monforte taucht im Straßennamenverzeichnis von Mailand auf und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diesen Vorfall zurückzuführen.
Im 13. Jahrhundert wird Monforte Lehnsgut der Markgrafen Del Carretto, später geht es an die Markgrafen Scarampi del Cairo. Im Jahr 1703 wird es von savoyischen Truppen eingenommen und gehört seitdem zum Königreich Sardinien-Piemont.
An der Stelle der zerstörten mittelalterlichen Festung wird 1706 im Auftrag der Del Caretto der heutige Palast Scarampi erbaut. Dieser wird 1833 renoviert. Der historische Kern von Monforte ist fächerartig um den alten Glockenturm (Rest der ursprünglichen Pfarrkirche) herum gebaut. Heute ist er, nach diversen Renovierungsarbeiten an bürgerlichen Häusern und adligen Palästen, zu neuem Leben erwacht. Die sorgfältige und detailgetreue Aufwertung des Dorfkerns werden bei einem Spaziergang durch die steilen, mittelalterlichen Gassen deutlich. Lohnenswert ist ein Besuch in einem der Restaurants oder Hotels von Monforte - seit Jahrzehnten bekannt für seine gute Küche.




















